Die Herausforderung
Das Museum für Islamische Kunst Berlin wollte seine Ausstellung digital dokumentieren und einem weltweiten Publikum zugänglich machen. Die Herausforderung: Physische Räume sollten im digitalen Raum erlebbar werden, nicht als statische Fotos, sondern als interaktive 3D-Erfahrung.
Zu dieser Zeit gab es keine etablierten Lösungen für webbasierte 3D-Visualisierung von Museumsräumen.
Unsere Lösung
Wir haben eine innovative webbasierte 3D-Raumvirtualisierung entwickelt:
Eigene Web 3D Engine
Da bestehende Lösungen nicht den Anforderungen entsprachen, haben wir eine eigene 3D-Engine für den Browser entwickelt:
- Flüssige 3D-Darstellung im Web
- Keine Plugin-Installation erforderlich
- Optimiert für verschiedene Bandbreiten
Interaktive Navigation
Besucher können sich frei durch die virtualisierten Räume bewegen:
- 360-Grad-Blick in alle Richtungen
- Zoom auf Details und Exponate
- Intuitive Steuerung per Maus oder Touch
Dokumentation der Ausstellung
Jeder Raum, jedes Exponat wurde sorgfältig erfasst:
- Hochauflösende Aufnahmen aller Ausstellungsstücke
- Räumliche Anordnung wie im echten Museum
- Informationen zu den Exponaten
12-köpfiges Team
Für dieses ambitionierte Projekt haben wir ein 12-köpfiges Team geleitet, das die Konzeption, Entwicklung und Erfassung gemeinsam umgesetzt hat.
Das Besondere: Pionierarbeit
Diese Lösung war ihrer Zeit voraus. Webbasierte 3D-Visualisierung war damals technisches Neuland. Die entwickelten Techniken und Erkenntnisse haben spätere Projekte maßgeblich beeinflusst.
Ergebnis
Die 3D-Raumvirtualisierung hat Maßstäbe gesetzt:
- Weltweiter Zugang zur Ausstellung, unabhängig vom Standort
- Barrierefreies Erlebnis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität
- Dauerhafte Dokumentation für die Nachwelt
- Innovativer Ansatz, der den Weg für moderne Museumsvirtualisierung geebnet hat