Die Herausforderung
Ein Großkunde führt sein Sortiment in einem ERP-System, verkauft aber nicht zu einem einheitlichen Preis. Je nach Kunde gelten eigene Konditionen, und je nach Verkaufskanal, etwa Direktvertrieb, Handelspartner oder Online, wieder andere. Diese Preise wurden bisher außerhalb des ERP in Listen gepflegt und von Hand übertragen.
Bei einem Sortiment im sechsstelligen Bereich ist das nicht mehr handhabbar. Preisänderungen eines Lieferanten oder einer Saison betreffen regelmäßig über 100.000 Artikel auf einmal. Das ERP brauchte einen Preiskatalog, der diese Mengen in einem Lauf verarbeitet, statt Artikel für Artikel.
Unsere Lösung
Wir haben den Preiskatalog als Modul in das bestehende ERP des Kunden eingebaut. Stammdaten, Kunden und Aufträge bleiben, wo sie sind, die Preisfindung greift auf den Katalog zu.
Preiskataloge je Kunde und Verkaufskanal
Ein Katalog gilt für einen Kunden im ERP, für einen Verkaufskanal oder für eine Kombination aus beidem. Bei der Preisfindung im Auftrag prüft das ERP, welcher Katalog für den jeweiligen Kunden und Kanal zuständig ist, und zieht daraus den Artikelpreis. Fehlt ein Eintrag, greift die nächste Stufe bis zum Standardpreis.
Massenimport
Neue Preislisten kommen als Datei, in der Regel als Excel- oder CSV-Export des Lieferanten oder der Vertriebsplanung. Der Import ordnet die Spalten zu, prüft Artikelnummern gegen den Stamm, erkennt Duplikate und schreibt die Preise in den gewählten Katalog. Über 100.000 Artikel laufen in einem Durchgang durch, mit Protokoll über angelegte, geänderte und abgewiesene Zeilen.
Massenupdate
Bestehende Preise lassen sich in einem Lauf ändern: prozentual oder absolut, für einen ganzen Katalog, eine Artikelgruppe oder eine Auswahl. Der Lauf zeigt vorab, wie viele Artikel betroffen sind, und lässt sich vor dem Schreiben prüfen.
Nachvollziehbarkeit
Jeder Import und jedes Update wird mit Zeitpunkt, Benutzer und Quelldatei festgehalten. Frühere Preisstände bleiben abrufbar, damit sich Aufträge und Rechnungen aus der Vergangenheit erklären lassen.
Ergebnis
- Preise dort, wo die Aufträge entstehen: Preisfindung direkt im ERP, keine Listen daneben
- Je Kunde und Kanal die passenden Konditionen, ohne manuelles Übertragen
- Über 100.000 Artikel pro Lauf bei Import und Update
- Prüfbar vor dem Schreiben durch Vorschau und Protokoll
- Frühere Preisstände jederzeit nachvollziehbar